Comeback eines Klassikers

Seit einiger Zeit feiert ein echter Mode-Klassiker sein Comeback: die Jeansjacke. Und das aus guten Gründen: sie ist alterslos, steht einfach jedem, passt zu fast allem und ist perfekt für die Übergangszeit. Ein zeitloser Klassiker eben.

Geburtsstunde der Jeansjacke war bereits in den 1920er Jahren in Amerika, ursprünglich als Arbeitsjacke für Lokführer. Seit den 1950er Jahren ist sie auf dem freien Markt zu haben und avancierte in der Hippiezeit zum echten Klassiker. Das erste große Revival feierte die Jacke in den 1990er Jahren: man trug sie nun taillenkurz oder hüftlang, der Trend ging damals zu dunkleren Originalstoffen.

Mein Favorit aus den aktuellen Kollektionen ist dabei die Jeansjacke Benna von ARMEDANGELS (Foto unten). Der Schnitt ist regular fit und die Farbe einfach perfekt. Klassischer geht nicht.

 

Foto: Armed Angels

Für die Fans der etwas kürzeren Variante gibt es diese hier in einer tollen Farbe von ACNEStudios:

Foto: Acne Studios

 

oder alternativ in hell oder dunkel bei HessNatur. Wer es gerne hell, oversized und sophisticated mag, für diejenige ist die allerdings im Preis sehr anspruchsvolle Jacke von Stella McCartney wie geschaffen.

Warum ist denn nun die Jeansjacke so ein Klassiker?

  1. Sie steht einfach jedem. Sie ist so herrlich unisex, stört sich an keiner Haar- und Hautfarbe und passt sich jedem Kleidungsstil und jedem Alter an.
  2. Sie ist universell kombinierbar – ob lässig und casual in der Freizeit, urban und schicker für den Job, entspannt fürs Abendoutfit.
  3. Sie ist perfekt für die Übergangszeit – es passt auch mal ein Pulli darunter oder – wie in meinem Fall, als der Frühling nicht so recht wollte – ein Mantel darüber.

 

 

Meine Jeansjacke kam in den 1990er Jahren zu mir. Sie wurde heißgeliebt, viel getragen, ist viel gereist, 3mal umgezogen und verschwand dann für viele Jahre in der dunklen Schrankecke. Aber ich habe es einfach nicht übers Herz gebracht, sie wegzugeben. Und nun habe ich sie wieder hervorgeholt und trage sie seitdem genauso gerne wie damals.
Wie gesagt, eine Jeansjacke ist universell einsetzbar. Für mich gibt es hier nur ein Limit: Jeansjacke zu Jeans. Das wirkt für meinen Geschmack zu „westernmäßig“ und steht wenn dann den Jüngeren unter uns. Aber das ist natürlich eine persönliche Geschmacksache. Zur Jeansjacke mag ich am liebsten schwarze, dunkelblaue oder auch weiße Hosen (in weiß darf es durchaus auch eine Jeans sein), schicke Röcke, sommerliche Kleider in uni oder auch in floralen Mustern, dunkle und helle Hemden, Blusen und T-shirts, leichte Sommerpullis und, mein persönlicher Favorit: ein Jumpsuit. Ich habe mal gestöbert, mit was frau eine Jeansjacke kombinieren kann, und viele der Ideen sind inzwischen auch auf meiner persönlichen Wunschliste gelandet.
Jeansjacke urban:

 

 

Jeansjacke lässig:

 

Zum Abschluss noch ein paar Bilder meiner alten neuen Lieblingsjacke:

 

 

Das schwarze Kleid darunter ist übrigens das Brigitte Dress von miss Green, von dem ich Euch im Weihnacht- und SALE post erzählt habe. Ich liebe es – es ist so herrlich bequem, das Material unschlagbar angenehm und dabei sieht es immer elegant aus. Bei Greenality ist es aktuell noch in Größe M zu haben.

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